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12.07.2016 - 15:50

Pressemitteilung Kreative Lösungen für Bergwaldoffensive statt Sparen am falschen Ende

„Es macht keinen Sinn, in der Bergwaldoffensive mit auf zwei Jahre befristeten Projektstellen zu arbeiten“, ist Ulli Leiner, stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im Bayerischen Landtag überzeugt.

Unsere Alpen brauchen den Schutzwald. Er sichert menschliche Siedlungen, verhindert Muren- und Lawinenbildung und hält die karge Erde am Berg.

Auch 30 Jahre nach dem Bergwaldbeschluss hat trotz aller Bemühungen die Schutzwaldsanierungsfläche von 8.887 ha im Jahr 1986 auf inzwischen 14.00 ha zugenommen (siehe Waldbericht 2015). Die Sanierungsziele sind nur schwer zu erreichen. Dies ist nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich. Wenn der Wald seine Schutzfunktionen nicht mehr leisten kann, dann kann der Berg rutschen. In diesem Fall müsste der Staat letzten Endes sündhaft teure technische Lawinenverbauungen erstellen, um z.B. Straßen, Siedlungen und Menschen zu schützen.

Der Grüne Landtagsabgeordnete Ulli Leiner fordert daher dringend mehr finanzielle Mittel und Personal für die Bergwaldoffensive. Selbstverständlich können nicht alle Bergwaldmanager in den öffentlichen Dienst aufgenommen werden. Hier müsse man überlegen, über welche forstlichen Zusammenschlüsse, Vereine oder sonstige Träger die Bergwaldmanager längerfristig eingestellt werden können. Auf jeden Fall mache es keinen Sinn, alle zwei Jahre neue MitarbeiterInnen einzuarbeiten. Der Erfolg ihrer Arbeit hängt u.a. auch von dem kontinuierlichen Kontakt zu den Waldbesitzern ab.

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