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14.11.2017 - 20:25

Pressemitteilung Verwaltungsgericht verhindert Bau des Wasserkraftwerkes

In seinem heutigen Urteil hat das Augsburger Verwaltungsgericht den Bau des Wasserkraftwerkes am Naturdenkmal Eisenbreche im Hintersteiner Tal (Bad Hindelang/Oberallgäu) untersagt und damit der Klage der Naturschützer entsprochen.

Der Oberallgäuer CSU Landrat Anton Klotz habe wissentlich alle Bedenken aus dem Umweltministerium, von Naturschützern und Grünen in den Wind geschlagen und sogar bestehende Naturschutzgesetze außen vorgelassen, betonen die Allgäuer Abgeordneten Thomas Gehring und Ulli Leiner. „Dafür hat er jetzt die Quittung bekommen“, erklärte Ulli Leiner. Thomas Gehring hatte den Landrat vor der Weiterführung seines Vorhabens gewarnt: „Es macht doch keinen Sinn mit dem Kopf ausgerechnet dort durch die Wand zu wollen, wo diese am dicksten ist, statt nach einer Türe zu suchen.“ Wasserkraftwerke seien wertvolle Energieerzeuger im Allgäu. Aber auch hier gelte es den Naturschutz zu beachten. Die Grünen Landtagsabgeordneten Thomas Gehring und Ulli Leiner lehnten dieses Vorhaben von Beginn an ausdrücklich ab, weil das Wasserkraftwerk im Naturschutzgebiet der Allgäuer Hochalpen liegt und unter mehrfachem besonderen Schutz steht.  „Vielleicht ist es für den CSU-Landrat nun der hilfreiche Schuss vor den Bug, um in den Bestrebungen zum Eingriff in die geschützte Natur am Riedberger Horn gerade noch rechtzeitig die Reißleine zu ziehen“, so Thomas Gehring.

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